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Krebs

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Krebs CBD

Die Verwendung von CBD bei Krebs!

Mittlerweile zählt Krebs neben den Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Diagnosen und Todesursachen innerhalb der Bevölkerung heutiger Industrienationen. Zwar sind die Ursachen dafür vielfältiger Natur, jedoch ist eine Korrelation zwischen einer ungesunden Lebensweise, Stress sowie vorherrschenden negativen Umweltbelastungen nicht einfach von der Hand zu weisen. In diesem Zusammenhang geriet in der Vergangenheit ein Pflanzenwirkstoff ins öffentliche sowie wissenschaftliche Interesse, dessen positive Eigenschaften und Wirkungen zur Behandlung von Symptomen während der Chemotherapie nicht zuletzt zu dessen Legalisierung führten. Es handelt sich um CBD, dem Cannabidiol aus der Hanfpflanze Cannabis, welches Mittelpunkt dieses Artikels im Zusammenhang mit Krebs sein soll. Dazu gilt es zunächst zu klären, was Krebs überhaupt ist.

Was ist Krebs?

Die Tendenz körpereigener Zellen sich massiv gegen den eigenen Körper zu wenden, steht im Mittelpunkt von Krebs. Vermehrt sich gesundes Zellgewebe unkontrolliert, so wird dies Entartung genannt. In diesem Zusammenhang steht der Zellzyklus selbst im Mittelpunkt des Geschehens, der sowohl die Zellteilung in den Körperzellen als auch in den Keimzellen anregt. Diese Prozesse werden Mitose und Meiose genannt. Neben der Zellteilung ist der programmierte Zelltod Grundvoraussetzung der Zellvermehrung, da sich Zellen ansonsten unkontrolliert ausbreiten würden. Gerade dies ist bei Krebs der Fall.

Einige Krebsarten, wie zum Beispiel der Prostatakrebs des Mannes als auch der Brustkrebs der Frau, sind geschlechtsspezifisch. Im Gegensatz dazu ist die Verteilung bei Darmkrebs oder dem malignen Melanom auf der Haut in beiden Geschlechtern gleich. Wie zuvor bereits erwähnt, ist die Teillegalisierung von medizinischem Cannabis sowie die Legalisierung von CBD Produkten vor allem den bekanntesten Vertretern der Hanfpflanze zu verdanken, dem psychoaktiven THC (Δ9-Tetrahydrocannabinol) und dem nicht psychoaktiven CBD (Cannabidiol). Diese werden aufgrund ihrer übelkeitshemmenden und appetitanregenden Wirkungen seit Jahren in der Krebschemotherapie verwendet. Beide Inhaltsstoffe werden wissenschaftlich den Phytocannabinoiden zugeordnet, einer homogenen Substanzklasse von Terpenphenolen, von denen es allein im Hanf mehr als 100 Vertreter gibt. Aber wie wirkt CBD bei Krebs und gibt es wissenschaftliche Forschungsberichte darüber?

Wissenschaftliche Studien und Veröffentlichung über die Wirkung von CBD bei Krebs!

Die Erfolge von Cannabidiol (CBD) als auch Cannabis bei der Krebschemotherapie sind nicht von der Hand zu weisen. Die wissenschaftliche Relevanz von CBD gegenüber Krebs soll hier anhand der zwei geschlechtsspezifischen und mit zu den häufigsten Krebsarten zählenden Prostatakrebs und Brustkrebs näher erläutert werden.

Die 2011 veröffentlichte Studie „Cannabidiol Induces Programmed Cell Death in Breast Cancer Cells by Coordinating the Cross-talk between Apoptosis and Autophagy“ beschäftigte sich, wie bereits der Titel des Beitrags vermuten lässt, mit dem programmierten Zelltod von Brustkrebszellen. Hier konnte festgestellt werden, dass CBD die Apoptose der Brustkrebszellen beeinflusste und zu deren frühen Zelltod beitrug. Im Gegensatz dazu berichtet die 2014 veröffentlichte Studie „In Vitro Anticancer Activity of Plant-Derived Cannabidiol on Prostate Cancer Cell Lines“, dass das CBD aus THC-reduzierten sowie CBD angereicherten Cannabisextrakten menschlichen Prostatakrebszellen beeinflusste und somit ein neuartiges Therapeutikum zur Behandlung von Prostatakrebs sein könnte. Des Weiteren wurde nachgewiesen, dass CBD das Krebszellwachstum inhibierte, also hemmte.

Ausgehend von diesen Veröffentlichungen kann davon ausgegangen werden, dass CBD zur Krebsvorbeugung genutzt werden könnte. Weitere Forschungen dafür sind notwendig.

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