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Epilepsie

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Epilepsie CBD

Die Symptomlinderungen der Epilepsie durch CBD, einem Wirkstoff aus der Cannabispflanze!

Um die körperlichen Symptome einer neurologischen Erkrankung sinnbildlich vor Augen geführt zu bekommen, bedarf es nur weniger Krankheitsbilder, die dementsprechend aussagekräftig sind, wie die einer Epilepsie. Vielmehr muss laut der Deutschen Epilepsievereinigung eine kategorische Trennung zwischen der Epilepsieform an sich sowie den Symptomen der Erkrankung getroffen werden, den epileptischen Anfällen. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, die Verlaufsformen der psychomotorischen Erkrankung etwas näher zu spezifizieren. Hinsichtlich dessen rückte in der Vergangenheit ein Pflanzeninhaltsstoff der Cannabispflanze in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses, welcher die Verlaufsformen und Symptome verschiedener psychomotorischer Erkrankungen reduziert bzw. lindert. Es handelt sich um das Cannabidiol, dem CBD aus der Hanfpflanze Cannabis, dessen Wirkung wir später näher spezifizieren. Zunächst jedoch eine allgemeine Betrachtung auf die Epilepsie.

Was ist eine Epilepsie?

Die synchrone Entladung von Nervenzellverbänden im Gehirn, die bildlich gesprochen mit einem Gewitter vergleichbar ist, führt zu unwillkürlichen Funktionsstörungen innerhalb der Gehirnarchitektur, welches allgemein als epileptischer Anfall bekannt sein sollte. Je nachdem in welchem Gehirnareal die Störung stattfindet, löst der Anfall verschiedene Verlaufsformen aus. So kann die Sprache genauso betroffen sein, wie die Motorik oder das Bewusstsein selbst. Tatsache ist, dass es neben den unterschiedlichsten Verlaufsformen oftmals zu tonisch-klonisch krampfartigen Anfällen kommt, die von groben Zuckungen begleitet werden. Dies wird „Grand mal“ genannt. Im Gegensatz dazu kann ein Krankheitsverlauf ohne Zuckungen zu Bewusstseinstrübungen bis hin zu Ausfällen führen. Dieses Krankheitsbild wird „Absence“ genannt. Ein epileptischer Anfall dauert in der Regel nur einige Minuten und tritt vermehrt bei Kleinkindern und älteren Personen auf.

Umso interessanter ist es, dass ein Pflanzeninhaltsstoff der Hanfpflanze Cannabis epileptische Anfälle reduzieren soll. Das CBD in Form dieses Wirkstoffes ist ein nicht-psychoaktives Phytocannabinoid mit unterschiedlichen Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten. Sein entzündungshemmendes, angstlösendes und immunregulatorisches Potenzial ist es, warum der Pflanzenwirkstoff zur Symptomlinderung bei Krebs, Parkinson, Alzheimer und vielen anderen Erkrankungen mehr beiträgt. Aber wie wirkt CBD bei Epilepsie?

Die Wirkung von CBD bei Epilepsie!

Die Nutzung von CBD als Medikament bei der psychomotorischen Erkrankung Epilepsie wurde sowohl in präklinischen Studien am Modellorganismus als auch in klinischen Untersuchungen am Menschen untersucht. Die präklinischen Untersuchungen können dabei zusammenfassend in einem sogenannten Review nachvollzogen werden. Dazu dient z.B. die 2014 veröffentlichte Studie „Cannabidiol: Pharmacology and potential therapeutic rolein epilepsy and other neuropsychiatric disorders!“, welche die krampflösenden Eigenschaften des Pflanzenwirkstoffes im Tiermodell in den Vordergrund rückt.

Gleichzeitig berichtet die bereits 1980 veröffentlichte klinische Studie „Chronic administration of cannabidiol to healthy volunteers and epileptic patients“ an Epilepsiepatienten sowie gesunden Freiwilligen, dass sich bei der Hälfte der Erkrankten die Krampfkrisen komplett lösten und bei einigen anderen Patienten sichtliche Verbesserungen auftraten. Die Placebo-Gruppe blieb hingegen unverändert, sodass in diesen Versuchen keine CBD Nebenwirkungen festgestellt werden konnten. Cannabidiol wirkt somit aller Wahrscheinlichkeit nach krampflösend.

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