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Kopfschmerzen und Übelkeit

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CBD Kopfschmerzen

Die Behandlung von Kopfschmerzen und Übelkeit mit CBD!

Kopfschmerzen, welche medizinisch durch den Fachausdruck Cephalgie beschrieben werden, zählen neben den Rückenschmerzen zu den häufigsten Ausprägungen von Schmerz. Dazu ist es zunächst notwendig, zu spezifizieren, was Schmerz überhaupt bedeutet. Unter Schmerzen versteht man eine subjektive Sinneswahrnehmung, die als Alarmsignal den Körper vor Schäden schützen soll. Zusammenfassend kann dies als ein „hier stimmt etwas nicht“ interpretiert werden und sollte demnach sehr ernst genommen werden. Die volkswirtschaftlichen Schäden, die aufgrund dieses Phänomens jährlich verursacht werden, belaufen sich allein in den Industrieländern auf mehrere Milliarden US-Dollar. Grund hierfür ist, dass chronische Schmerzen bis zur Arbeitsunfähigkeit führen können. Die Tendenz Schmerzen mit Schmerzmitteln zu therapieren, führt unmittelbar zur Schmerzmittelsucht, die neben dem Erscheinungsbild Schmerz ebenfalls mit Schlafproblemen, Übelkeit und weiteren psychischen Folgekrankheiten aufwartet. Es besteht somit ein hoher öffentlicher Handlungsbedarf, die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zur Reduzierung von Schmerzen zu ermitteln.

Was sind die Ursachen von Kopfschmerzen und Übelkeit?

Kopfschmerzen, die in ihrer Auswirkung sowohl verschiedene Lokalisationen (Stirn, links- oder rechtsseitig) innerhalb abgegrenzter Gehirnbereiche als auch verschiedener Ausprägung (stechend, dumpf, bohrend) sein können, gibt es somit in weit über 200 Facetten. Nicht immer ist eine Krankheit die Ursache von Kopfschmerzen und so können sowohl Stress, lange Bildschirmarbeit oder Flüssigkeitsmangel zu schmerzhaften Symptomen führen. Des Weiteren können die Schmerzen als sekundäres Erscheinungsbild im Verlauf einer Erkrankung auftreten, wovon die Nasennebenhöhlenentzündung, Vireninfekte, Bluthochdruck sowie Kopfverletzungen die geläufigsten sein sollten. Alle diese Krankheitsbilder können ebenfalls Übelkeit und Erbrechen verursachen, welches allgemein ein Schutzreflex des Körpers ist.

Können einfache Kopfschmerzen, die nicht im Regelfall auftreten, durch Sport, Stressabbau beziehungsweise Hausmittel oder Medikamente relativ einfach wieder gelöst werden, sind chronische Kopfschmerzen nur durch spezielle Therapien behandelbar. Dazu gehört z.B. die Migräne, bei der es sich zumeist um eine einseitige schmerzhafte Attacke im Kopfbereich handelt. In ihrer Verlaufsform treten Übelkeit, Sehstörungen sowie eine Überempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen auf, die das Leben des Patienten zusätzlich erschweren. Da die Ursache der Migräne bis dato unbekannt ist, wird angenommen, dass es sich entweder um eine Botenstofffehlfunktion im Gehirn oder eine Durchblutungsstörung handelt. Um Kopfschmerzen zu vermeiden, ist deswegen Vorbeugung anzuraten und sowohl zu einer gesunden Ernährung, ausreichendem Schlaf sowie zu Sport und Entspannung überzugehen. Da bei der Behandlung von Schmerzen mit Schmerzmedikamenten mit einer Reihe von Komplikationen und Nebenwirkungen zu rechnen ist, trat Cannabis als schmerzlindernde und übelkeitshemmende Substanz in den Fokus der Wissenschaft. Hier war es vor allem die Verbindung zu Krebs und der Chemotherapie, welche die übelkeitshemmende Wirkung der Pflanzenwirkstoffe betonten. Da es sich beim Cannabis um eine psychoaktive Substanz handelt, wird vermehrt über CBD diskutiert, einem Cannabisinhaltsstoff, der im Gegensatz zum THC nicht psychoaktiv ist.

Der Pflanzenwirkstoff CBD, eine Kurzübersicht!

Als Pflanzeninhaltsstoff wird das CBD aufgrund seiner chemischen Struktur den Phytocannabinoiden und somit den Terpenphenolen zugeordnet. Mit weitaus über 100 verwandten Vertretern dieser Stoffgruppe sind die Phytocannabinoide nicht nur im Cannabis vorzufinden. Des Weiteren ist deren Zusammensetzung in den verschiedenen Cannabisarten unterschiedlich, wobei allein von der Konzentration her, das psychoaktive THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) sowie das nicht-psychoaktive CBD (Cannabidiol) den weitaus größten Teil ausmachen. Beide Pflanzenwirkstoffe sowie andere Cannabinoide arbeiten synergistisch und bedingen sich teilweise gegenseitig. Nur der geringste Teil der Pflanzenwirkstoffe ist psychoaktiv, wozu z.B. das leicht psychoaktive Tetrahydrocannabivarin (THCV) gehört.

CBD als Pflanzeninhaltsstoff hat wie die anderen Phytocannabinoide verschiedene Bindungsstellen im menschlichen Körper, von denen die CB1 und CB2 Rezeptoren des Endocannabinoidsystems die bekanntesten sein sollten. Die geringe Affinität von CBD gegenüber diesem Nervensystem sagt jedoch nichts über dessen Wirksamkeit hier, da es z.B. das Anandamid, ein körpereigenes Endocannabinoid mit hoher Affinität gegenüber diesen Rezeptoren, verdrängt. CBD ist Agonist des Vanilloidrezeptor TRPV1 sowie des Serotoninrezeptor 5-HT1A, wodurch es ebenfalls neuromodulatorisch agiert. Des Weiteren bindet der Pflanzenwirkstoff an den Peroxisomen-Proliferator-Rezeptor γ (PPARγ). Da der menschliche Körper grundsätzlich in jedem Körperbereich mit Schmerzrezeptoren ausgestattet ist, wäre es interessant herauszufinden, ob ein Pflanzenwirkstoff wie CBD auf die Bahnen dieser Schmerzrezeptoren Einfluss nimmt. Dazu sollte man wissen, dass Schmerzrezeptoren spezialisierte Rezeptoren sind, die Nozizeptoren genannt werden. Diese vermitteln ihre Information vom Rückenmark in das Gehirn, wo der Schmerz in das menschliche Bewusstsein tritt.

Ist CBD ein schmerzlindernder Wirkstoff?

Im Gegensatz zu anderen Krankheitsverläufen ist die Wirkung einiger Cannabinoide sowie deren schmerzlinderndes Potenzial sehr gut erforscht und führte letztendlich auch zur Teillegalisierung von Cannabis zum medizinischen Gebrauch. Hier wurde es an austherapierten Schmerzpatienten getestet, bei denen kein Medikament mehr ansprach. In diesem Zusammenhang müssen die Inhaltsstoffe der Cannabispflanze zunächst in ihrer Gesamtheit erfasst und beurteilt werden, was in der 2018 veröffentlichten Studie “Medicinal Properties of Cannabinoids, Terpenes, and Flavonoids in Cannabis, and Benefits in Migraine, Headache, and Pain: An Update on Current Evidence and Cannabis Science“ geschah. Hier wurde eine ausgiebige wissenschaftliche Literaturrecherche vorgenommen, welche die Wirksamkeit der Cannabinoide bei Schmerzen sehr gut beschreibt. Demzufolge sind einige Cannabinoide der Hanfpflanze schmerzlindernder Natur. Die Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei chronischen Kopfschmerzpatienten wurde mit der 2016 veröffentlichten Studie „Effects of Medical Marijuana on Migraine Headache Frequency in an Adult Population“ signifikant unter Beweis gestellt. Cannabis ist somit ein Schmerzinhibitor. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls die Wirkung von Cannabidiol allein entscheidend. Wie die bereits 2007 veröffentlichte präklinische Studie „The non-psychoactive cannabis constituent cannabidiol is an orally effective therapeutic agent in rat chronic inflammatory and neuropathic pain“ zeigt. Hier wurde ein möglicher therapeutischer Nutzen von CBD zur Behandlung chronischer Schmerzen festgestellt.

CBD bei Übelkeit – wie Cannabidiol helfen kann, den Magen zu entspannen

Der Zusammenhang zwischen CBD und Nausea (lat. Übelkeit) wurde in einigen interessanten Studien erforscht. Eine dieser Studien zielte unter anderem darauf ab, die Wirkung von Cannabinoiden auf unser Verdauungssystem zu bewerten. Die Forscher fanden heraus, dass die Aktivierung der CB1 Rezeptoren im Endocannabinoid System die Produktion von Magensäure hemmt. Oftmals ist die Überproduktion von Magensäure für ein Übelkeitsempfinden oder für einen Reizmagen verantwortlich. CBD kann sich hierbei also positiv auf das Gleichgewicht der Magen/Darm Region auswirken.

Außerdem wirkt CBD im Gegensatz zu seinem Gegenspieler THC appetitzügelnd. Durch die regelmäßige Einnahme von CBD in Form von Öl oder Drops kann die Magenschleimhaut beruhigt und ausgeglichen werden. Wichtig ist, dass ihr hierbei beachtet, dass diese Effekte sich nicht wie bei klassischen Medikamenten sofort einstellen. Besser ist es, eine langfristigere Einnahme anzudenken. Da CBD ein pflanzlicher Wirkstoff ist, wirkt es äußerst schonend und belastet die Leber nicht.

CBD und Kopfschmerzen

Eine Hauptwirkung CBD ist, dass es entspannend und schmerzlindernd wirkt. Diese positiven Effekte sind auf die Wirkung des CBD innerhalb des menschlichen Endocannabinoid-Systems zurückzuführen. CBD wirkt hierbei im peripheren Nervensystem, und nicht wie die meisten Schmerzmittel (Analgetika) im zentralen Nervensystem. Insbesondere wird die Schmerzreizweiterleitung verringert, was entsprechend die empfundenen Schmerzen der Betroffenen lindert. Die Forschung zeigt, dass CBD in Zusammenhang mit Muskelspasmen (siehe Epilepsie) und Verspannungen durch seine entspannende Wirkung Abhilfe schaffen kann. Durch eine geringe Einnahme von CBD in Form von E-Liquids, CBD Drops oder Tinkturen könnten so auch Kopfschmerzen gelindert werden.

Fazit zu Kopfschmerzen und Übelkeit

Wie wir sicherlich alle wissen, sind Kopfschmerzen und Übelkeit eine unangenehme Sache. Meist gehen sie jedoch tatsächlich so schnell wieder, wie sie gekommen sind. Aktuelle Forschung zeigt uns jedoch, dass es neben den klassischen schulmedizinischen Medikamenten auch pflanzliche Mittel gibt, die Abhilfe bei Beschwerden schaffen können. Cannabidiol kann schmerzlindernd und magenberuhigend wirken. Wir warten gespannt, was sich hierbei weiter in der Forschung tut – denn sicherlich muss hier noch mehr herausgefunden werden. In jedem Fall sollte immer ein Arzt bei lang anhaltenden Kopfschmerzen und Übelkeit zu Rate gezogen werden!

 

Quellen https://www.cibdol.de https://cbd360.de/ https://www.cbd-vital.de/ https://www.naturpuls.de

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